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09.12.2015  >>  URBANA

Letzte Änderungen am KWKG – Kraft-Wärme-Kopplung bleibt auch für die Wohnungswirtschaft attraktiv

Kommentar von Jan-Christoph Maiwaldt, Vorstandsvorsitzender URBANA

„Wir begrüßen die vom Ausschuss herbeigeführten Änderungen sehr“, sagt Jan-Christoph Maiwaldt, Vorstandsvorsitzender des Energiedienstleisters URBANA. Die allgemeine Erhöhung der KWK-Förderung bestätige die große Rolle der dezentralen KWK für die Energie- und Klimawende – als CO2-Vemeider durch effiziente Erzeugung von Strom und Wärme sowie als „Enabler“ für Erneuerbare Energien im belasteten Stromnetz.
Die Ausweitung des Förderzeitraums kleiner KWK-Anlagen (bis 50 kWel) auf 60.000 Vollbenutzungsstunden ermöglicht nun weiterhin einen wirtschaftlichen Betrieb über die gesamte Lebensdauer der Anlagen hinweg.
Mieterstrom wird, entgegen der ursprünglichen Pläne des BMWi, nun doch nicht nur bis zu einer Anlagengröße von 100 kWel gefördert. „Wir teilen die Auffassung des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen GdW, dass dies ein wichtiger Schritt ist, damit auch die Mieter an den Vorteilen der Energiewende teilhaben können“, so Herr Maiwaldt. Im Detail stelle das neue KWKG viele Mieterstromprojekte allerdings vor verschärfte wirtschaftliche Rahmenbedingun-gen, da Mieterstrom zukünftig nur noch die halbe Förderung gegenüber einer Einspei-sung des erzeugten Stroms erhält. „Unsere Position hierzu hatten wir gemeinsam mit dem Zentralen Immobilien Ausschuss ZIA und GdW klar beschrieben, die Forderung war eine vollständige Gleichstellung mit der Einspeisung. Wir sind jedoch zuversichtlich, mit der Verknüpfung unserer Kompe-tenzen im Energiehandel, in der Betriebsführung und im Monitoring aller Energiedaten auch unter den neuen Voraussetzungen Mieterstromprojekte mit unseren Kunden er-folgreich realisieren zu können.“

Am 3. Dezember hat der Bundestag das neue Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) verabschiedet, dass am 1. Januar 2016 in Kraft treten wird. In letzter Minute wurden vom Ausschuss für Wirtschaft und Energie noch Änderungen ausgearbeitet, die in zweiter Lesung vom Bundestag angenommen wurden.

„Wir begrüßen die vom Ausschuss herbeigeführten Änderungen sehr“, sagt Jan-Christoph Maiwaldt, Vorstandsvorsitzender des Energiedienstleisters URBANA. Die allgemeine Erhöhung der KWK-Förderung bestätige die große Rolle der dezentralen KWK für die Energie- und Klimawende – als CO2-Vemeider durch effiziente Erzeugung von Strom und Wärme sowie als „Enabler“ für Erneuerbare Energien im belasteten Stromnetz.

Die Ausweitung des Förderzeitraums kleiner KWK-Anlagen (bis 50 kWel) auf 60.000 Vollbenutzungsstunden ermöglicht nun weiterhin einen wirtschaftlichen Betrieb über die gesamte Lebensdauer der Anlagen hinweg.

Mieterstrom wird, entgegen der ursprünglichen Pläne des BMWi, nun doch nicht nur bis zu einer Anlagengröße von 100 kWel gefördert. „Wir teilen die Auffassung des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen GdW, dass dies ein wichtiger Schritt ist, damit auch die Mieter an den Vorteilen der Energiewende teilhaben können“, so Herr Maiwaldt. Im Detail stelle das neue KWKG viele Mieterstromprojekte allerdings vor verschärfte wirtschaftliche Rahmenbedingungen, da Mieterstrom zukünftig nur noch die halbe Förderung gegenüber einer Einspeisung des erzeugten Stroms erhält.

„Unsere Position hierzu hatten wir gemeinsam mit dem Zentralen Immobilien Ausschuss ZIA und GdW klar beschrieben, die Forderung war eine vollständige Gleichstellung mit der Einspeisung. Wir sind jedoch zuversichtlich, mit der Verknüpfung unserer Kompetenzen im Energiehandel, in der Betriebsführung und im Monitoring aller Energiedaten auch unter den neuen Voraussetzungen Mieterstromprojekte mit unseren Kunden erfolgreich realisieren zu können.“

Hamburg, 9. Dezember 2015

Über URBANA:
URBANA – Energiedienstleister mit Sitz in Hamburg – plant, baut und betreibt eigene Anlagen für eine effiziente Energieversorgung deutschlandweit: für Wohnungswirtschaft, Gewerbe, Industrie und die öffentliche Hand. Der Energiedienstleister liefert Wärme und Strom aus dezentralen Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen und setzt dabei stark auf erneuerbare Energien. URBANA handelt mit Gas und Strom – von der Beschaffung bis zur Vermarktung – und verfügt als mittelständisches Unternehmen unabhängig über einen eigenen Großmarktzugang. Das Unternehmen schließt direkt mit Mietern Wärme- und Stromverträge und rechnet diese selber ab. URBANA managt mit eigener Betriebsmannschaft Gebäude und Anlagen basierend auf den Kernkompetenzen Betrieb, Wartung und energetischer Effizienzsteigerung.

Mit dem Ziel die Nebenkosten für Mieter und Eigentürmer bezahlbar zu halten, bietet das Unternehmen neue innovative Energiedienstleitungen wie Eigen- und Mieterstrom an. Damit bedient URBANA die steigende Nach-frage nach bezahlbarem Wohnraum in Ballungsräumen mit effizienter, kostengünstiger und umweltfreundlicher Energie- und Wärmeversorgung.

Die Summe aus fünfzig Jahren URBANA: Mit über 1.100 Heizwerken und Heizzentralen und einer
thermischen Anschlussleistung von über 680 MW versorgt URBANA heute mehr als 150.000 Wohnungen
sowie 600 kommunale und gewerbliche Objekte. Zudem betreut URBANA weit über 50.000 Wohnungen in
der Instandhaltung. Diese Servicedienstleistungen erbringt URBANA mit eigenen, hochqualifizierten 237 Mitarbeitern (www.urbana.de).